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Diäten schnell erklärt

Wer sich auf eine spezielle Form der Ernährung und ausgewählte Nahrungsmittel festlegt, ernährt sich im klassischen Sinne bereits nach einer Diät. Die Ziele können sich dabei sehr voneinander unterscheiden. Auch wenn du mit einer Diät vor allem dein Gewicht reduzieren möchtest, scheint die Auswahl verschiedener Pläne unüberschaubar groß. Daher haben wir dir hier die grundlegenden Ansätze zusammengefasst!

Wie funktionieren Diäten?

Bei Diäten, die auf eine Gewichtsreduktion angelegt sind, ist der Hauptfaktor, der zum Erfolg führt, das sogenannte Kaloriendefizit. Dieses Defizit beschreibt die Tatsache, dass mehr Kalorien verbrannt werden, als man zu sich nimmt. Es wird auch als negative Energiebilanz bezeichnet.

Neben dem Kaloriendefizit ist für den Erfolg auch entscheidend, ob man einen Plan konsequent umsetzen und befolgen kann. Daher ist es wichtig, bei seiner Entscheidung und der Zielsetzung realistisch zu bleiben. Prinzipiell ist keine Diätform allgemeingültig und generell einer anderen überlegen. Das Wichtigste ist, dass sie für dich umsetzbar ist und zu deiner körperlichen Verfassung, deinem Alltag und deiner Zielsetzung passt.

Welche Formen zur Gewichtsreduktion gibt es?

Du hast zwar ein Ziel, aber brauchst Hilfe bei der Wahl deiner Diät? Wir haben hier die populärsten Formen für dich zusammengefasst. Denn auch wenn sich Pläne in den Details unterscheiden können, ist es möglich, verschiedene Arten zu gruppieren.

Fokus auf die Makronährstoffe

Unter diesem Thema kann man alle Diäten zusammenfassen, die eine reduzierte Aufnahme von einem der beiden Makronährstoffe Fett oder Kohlenhydrat vorsehen. Diese werden daher auch mit „low fat“ oder „low carb“ bezeichnet.

Bei Low-Fat-Diäten werden fettreiche Lebensmittel gemieden, so dass man pro Tag nicht mehr als 30 % seiner Gesamtkalorienzufuhr in Form von Fett zu sich nimmt. Oft liegt dieser Anteil sogar niedriger, bei 25 % und weniger. Gerade da viele Fette oft „versteckt“ und unbewusst bei der alltäglichen Ernährung aufgenommen werden, führt eine Kontrolle dazu, dass weniger Kalorien pro Tag aufgenommen werden, so dass man möglicherweise ein leichtes Kaloriendefizit erreichen kann.

Low-Carb-Diäten können hingegen sehr unterschiedlich aussehen, je nachdem, wie hoch die genaue Reduktion ausfällt und wie viele Kohlenhydrate man am Ende des Tages zu sich nimmt. Viele erreichen eine einfache Reduzierung, indem sie die Portionsgröße von kohlenhydratreichen Beilagen wie Nudeln, Kartoffeln und Brot reduzieren und diese durch Alternativen ersetzen, die mit weniger Kalorien ein gleiches Sättigungsgefühl erzeugen.

Eine besondere Low-Carb-Variante ist die sogenannte Keto Diät. Bei dieser wird der Anteil der Kohlenhydrate auf nur circa 5 % der täglichen Gesamtkalorienzufuhr reduziert. Damit wird versucht, den Körper in den Stoffwechselzustand der Ketose zu bringen, in welchem er mehr Fett verbrennt. Wenn du mehr über die Keto Diät erfahren möchtest, können wir dir zusätzlich diesen Blog-Artikel empfehlen!

Fokus auf Formen des Fastens

Ein populäres Mittel zur Gewichtsreduktion ist das Intermittierende Fasten. Bei dieser Methode geht es darum, die Kalorienaufnahme für bestimmte Zeiträume teilweise oder vollständig auszusetzen. Schwer vorstellbar? Für viele klingt diese Maßnahme unangenehmer, als sie tatsächlich ist – und es gibt zahlreiche Variationen!

Das Hauptaugenmerk liegt darin, die Zeiten der Nahrungsaufnahme umzustellen. Allerdings solltest du neben einer gesunden Ernährung nach wie vor darauf achten, eine ausgeglichene Energiebilanz zu haben, um langfristig nicht an Gewicht zuzunehmen.

Bei der Standardvariante hast du innerhalb eines Tages 8 Stunden zur Nahrungsaufnahme zur Verfügung und nimmst 16 Stunden keine Kalorien zu dir – kalorienarme Getränke (Wasser, Kaffee, Tee oder Light-Produkte) sind in dieser Zeit natürlich erlaubt. Darüber hinaus gibt es auch Varianten, bei denen innerhalb einer Woche an bis zu 2 Tagen nur partiell gefastet wird. Neugierig? In einem weiteren Artikel erklären wir die sogenannte 5-2 Diät.

Fokus auf eine sehr niedrige Kalorienzufuhr

Du bist mehr der direkte Typ? Neben einer ausgeglichenen oder negativen Energiebilanz für die Gewichtskontrolle bzw. Gewichtsabnahme, gibt es auch Diätformen, die für einen kurzen Zeitraum auf eine sehr starke Reduzierung der Gesamtkalorienzufuhr setzen.

Bei der VLCD-Diät (Very Low-Calorie Diet) darfst du pro Tag nur 800 kcal zu dir nehmen. Mit dieser rapiden und hohen Reduktion setzt diese Form darauf, das Kaloriendefizit möglichst effizient zu nutzen.

Diese Effizienz setzt allerdings etwas Planung voraus. Denn einerseits musst du darauf achten, die 800 kcal pro Tag nicht zu überschreiten, und andererseits dafür Sorge tragen, keine einseitige oder Mangelernährung zu betreiben sowie alle notwendigen Vitamine und Mineralien zu dir zu nehmen. Wenn du erfahren möchtest, wie eine solche Diät praktisch umgesetzt werden kann, kannst du in diesem Artikel mehr über die VLCD-Lösung von Nupo erfahren!

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